Von Sternenguckern, eingetupperten Galaxien, fliegenden Mäusen und raketenstarker Sprungkraft

Schon vor dem ersten Gong hört man drei Kinder aus der 1c leise singen „…den Raumanzug-zug-zug für den Flug Flug Flug…“. Genauso fröhlich startet auch die Nachbarklasse, die 1b. Die Kinder lauschen gebannt den schön illustrierten Bilderbuchtexten, die erzählen, warum wir nicht einfach auf Merkur, Mond oder den Mars umziehen können. Ein Stock weiter oben hält mir Linn aus der 2b stolz ihre eingetupperte (selbstgebastelte) Galaxie entgegen. In der gleichen Klasse werden Sternbilder geprickelt und in ein Fernrohr gesteckt. Juno schaut gespannt durch ihr fertiges Fernrohr. Die Sternbilder kennen alle schon ziemlich genau, denn gestern haben sie im Planetarium einiges gelernt. Für ihren Schatzordner hat Marit genau aufgeschrieben, was sie erlebt hat:

„Wir waren im Planetarium mit der ganzen Klasse. Das war richtig schön. Als erstes sind wir in eine dunkle Halle gegangen. Dann konnten wir die Sterne sehen. Das war cool. Wir haben auch ein paar Planeten gesehen: Venus, Mars, Jupiter, Saturn und noch ein paar andere. Ich habe noch ein paar Sachen gelernt: Zum Beispiel, dass die Sonne sich nicht dreht sondern die Erde und noch dass der Mond gar nicht von alleine scheint. Die Sonne scheint ihn nämlich an. Dann waren wir auch noch auf dem Spielplatz und haben sehr viel gespielt. Das war alles sehr schön. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Ausflug.“ Marit 2b

Auch die 3a berichtet stolz von ihrem Ausflug- bei ihnen ging es ins DLR. Dort wurden in Gruppen Modell- Lander gebaut. In Gruppen haben die Kinder getüftelt, wie ein Ei so geschützt werden kann, dass es nach einem Sturz aus dem Fenster nicht zerbricht. Auch schicke bunte Raketen wurden gebaut und dann mit ordentlich Wasser-Schubkraft in den Himmel geschossen. Fast die gleiche Höhe erreicht auch die 4b beim Astronautentraining in der Turnhalle: Es wird gesprungen und gerannt. Eben alles trainiert, was man als Astronaut so braucht. In der 4a bleibt der Körper still- dafür wird der Kopf ordentlich trainiert und angestrengt. Die Kinder sind Mondphasen-Experten und Expertinnen. Aus Fachtexten sind wunderbare Plakate entstanden. Wir sind alle gespannt wie es morgen weiter geht…

Von Knetplaneten, gefiltertem Urin und Taschenlampen-Spielen

Nach einem spannenden ersten Tag, starten wir auch am zweiten Tag der Projektwoche  mit raketenstarker Schubkraft in unterschiedliche Projekte. In der 2c wird fleißig geknetet , gepinselt und modelliert, damit jedes Kind am Ende der Woche „ein Raketenmobile zum Einschlafen“ (Sinan 2c) hat. In der Nachbarklasse, der 2a, machen sich die Kinder bereit, um Alexander Gerst und die Maus am Bildschirm einen Tag auf der ISS zu begleiten. Ein Glück, dass seit gestern flauschige Raketenkissen bereitliegen, auf denen man es sich bequem machen kann. Auch in der 3c geht es heute um das Sonnensystem-nachdem Dominos geordnet und Legekarten untersucht wurden, haben sie jetzt knallbunte Sonnensysteme vor sich liegen. Im Forscherraum untersucht die 3a mit Taschenlampe und Styropormodellen, wie Mond und Erde eigentlich stehen müssen, damit der Mond für uns als Voll-, Halb- oder Neumond sichtbar ist. Neben dem Forscherraum tuscht die 1a gerade die Planeten an. Alle achten genau darauf, welche Farbgebung und Reihenfolge die Planeten haben. Auch in der 1b geht es auf eine Reise ins All- mit geschlossenen Augen können die Kinder bereits den Merkspruch aufsagen. Schon jetzt finden sich in allen Klassen Kleine Expertinnen. Wir freuen uns alle auf noch mehr Welt- und Raumfahrtwissen.

Frau Witzsche

Tunwörter

Die Klasse 2b beschäftigt sich zur Zeit mit Tunwörtern.

Die Kinder haben sich in der letzten Woche Tunwörter ausgedacht und dazu Knetfiguren gestaltet.

Hier ein paar Fotos der entstandenen Kunstwerke.

Weihnachtspäckchen

Auch in diesem Jahr haben wieder viele Kinder sehr liebevolle Geschenkkartons abgegeben, die dann mit dem Weihnachtskonvoi nach Bulgarien, Rumänien und andere bedürftige Länder gebracht werden, um den Kindern dort auch ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren. Vielen Dank an die Eltern, die diese Aktion unterstützt haben. Immerhin konnten auch in diesem Jahr mehr als 60 Päckchen abgeholt werden.